Das Testverfahren DoSE

 

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Hilfen für Lehrer im Umgang mit den neuen bildungspolitischen Vorgaben!

 

Lehrer müssen ihren Unterricht an allgemeinen Bildungsstandards ausrichten können. Zentrale Lernstandserhebungen stellen die "Lerneffekte" von Bildungsprozessen auf den Prüfstand.

Lehrer brauchen Instrumente zur Ermittlung des speziellen Leistungsprofils ihrer Klassen, um den neuen bildungspolitischen Anforderungen nachkommen zu können.

 

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Die DoSE-Diagnostik bietet Lehrern ein neues Testverfahren, das

 

  • im Rahmen von IGLU-E (Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung)  angewendet wurde, um die orthografischen Kompetenzen der deutschen Schüler/innen zu erheben, und in den Schulen aller Bundesländer genutzt werden kann;

  • die orthographischen Kompetenzen der Schüler/innen ihrer Klasse mit den IGLU-Standards vergleicht;

  • bundesweit repräsentative Referenzwerte über den Leistungsstand sowohl der Klasse als auch der einzelnen Schüler/innen liefert;

  • über eine qualitative Auswertung jedes Einzelfehlers präzise die spezifischen Stärken und           Schwächen der Schüler/innen ihrer Klasse aufzeigt;

  • ihnen für jede Schülerin und jeden Schüler die erreichte Kompetenzstufe des Schriftspracherwerbs darstellt;

  • ihnen für den Unterricht die Fehlerschwerpunkte liefert;

  • ihnen eine kompetente Entscheidungshilfe bei der Auswahl von Schülern mit individuellem Förderbedarf bietet;

  • ihnen einen Förderplan für ein Schuljahr liefert;

  • ihre Elternberatung diagnostisch fundiert;

  • von ihnen im Schulalltag zeitökonomisch durchführbar ist.

 

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Zum technischen Verfahren:

 

  • Nach Erhalt einer Nutzungslizenz können die kompletten Testunterlagen als Download aus dem Internet geladen werden.

  • Für die Durchführung der DoSE-Diagnostik mit der gesamten Klasse ist nur max. eine Schulstunde zu veranschlagen.

  • Nach Eingabe der Schülerergebnisse in eine „Eingabemaske“ und verschlüsseltem Versand via Internet werten wir die Testergebnisse mit Hilfe eines "Expertensystems" aus.

  • Nach ca. einer Woche versenden wir die Klassenauswertung an die uns vom Nutzer angegebene private oder Schul-E-Mail.

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Die wissenschaftliche Qualität des Testverfahrens

DoSE erfüllt höchste Ansprüche, die an Testverfahren, welche Fähigkeiten und Kompetenzen von Menschen messen, gestellt werden müssen:

  • Die Messgrößen wurden an der bundesweiten repräsentativen Schülerpopulation von IGLU-E gewonnen.

  • Die individuelle Rechtschreibfähigkeit wird in Lernentwicklungsstufen dargestellt  (Schriftkompetenzmodell von IGLU-E).

  • Kein Bezug zu veralteten Normwerte, sondern aktuelle Referenzwerte über Lernentwicklungsstufen. Sie basieren auf der systematischen Auswertung von über 120.000 Einzelfehlern der IGLU-Schüler/innen.

  • Die Auswertung erfolgt mit Hilfe des DoSE-Expertensystems. Die Auswertungsobjektivität jedes einzelnen Tests ist damit in höchstem Maße erfüllt, da subjektive Interpretationen und Mutmaßungen nicht möglich sind.

 

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Die neue Methode der Auswertung:

Lernstandsanalyse der Schriftkompetenz in vier Schritten

  1. Lernstandserhebung auf Basis der Anzahl der Wortfehler: Die Anzahl der Wortfehler im Vergleich zum Wortfehler-Referenzwert gibt einen Überblick über den Leistungsstand der Klasse im Vergleich zur klassenübergeordneten Referenzgruppe.

  2. Lernstandserhebung auf Basis der Anzahl der Einzelfehler: Die Anzahl der Einzelfehler ("Fehlerdichte") im Vergleich zum Einzelfehler-Referenzwert. Die Anzahl der Einzelfehler im Vergleich zur klassenübergreifenden Referenzgruppe ist das diagnostisch genauere Maß.

  3. Kompetenzstufen-Ermittlung auf Basis der Analyse der Einzelfehler: Die Einzelfehler werden nach dem IGLU-Modell der lautanalytischen und grammatischen Kompetenzen auf jeweils elementarer und erweiterter Stufe zugeordnet .

  4. Individueller Förderbedarf und Förderplan: Auf Grundlage der Auswertung wird ein systematisierter Förderplan erstellt. Er zeigt die Fehlerschwerpunkte und ihre gestufte Rangfolge, die während eines Schuljahres nacheinander zu behandeln sind       

 

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Rechtschreibschwäche (Legasthenie)

  • Mit DoSE wurde im Rahmen von IGLU-E die Vorkommenshäufigkeit von Rechtschreibschwächen/Legasthenie zum ersten Mal in Deutschland repräsentativ erhoben.

  • DoSE diagnostiziert das Vorliegen von Rechtschreibschwächen mit den präziseren IGLU-Normwerten der Fehlerdichte (neben den IGLU-Normen für Wortfehler). Beide Angaben sind zur Diagnostik von Rechtschreibschwächen nötig. 

  • DoSE zeigt in drei Ausprägungsgraden den Rückstand schriftnotwendiger Teilleistungen und damit das individuelle Förderprofil bei Rechtschreibschwäche auf.   

 


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