LARS

 

"LARS" steht für Laut-Analytische Rechtschreib-System.

 

LARS ist ein System des Schriftsprachaufbaus, das die Autorinnen für die spezifischen Lern-/Leistungsprobleme bei Rechtschreibschwäche/Legasthenie entwickelt haben.

Um die mangelnde Merkfähigkeit für Wortbilder zu beheben, werden auf einer ersten elementaren Stufe die schriftrelevanten lautanalytischen Teilleistungen trainiert. Diese sind das phonematische Fundament des "Wortbildspeichers" und damit die Grundlage für eine erfolgreiche Abspeicherung von Wortbildern. Hierbei nimmt die LARS-Methode auf, dass die Wörter als Lautfolgen im Blickpunkt der Alphabetschrift stehen, welche auf Seiten des Lerners als auditive Vorgänge des Hörens perzipiert und als sprechmotorische Bildung von Sprechlauten produziert werden. Bereits auf dieser elementaren Stufe werden sodann die notwendigen (wort)grammatischen Teilleistungen, die die Lautanalyse ergänzen und korrigieren, und anschließend die erweiterten Lautanalyseleistungen und grammatischen Kompetenzen systematisch aufgebaut.   

 

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LARS wurde nach einer Erprobungsphase in den späten 70er Jahren in Bochum und Dortmund Anfang der achtziger Jahre zum ersten Mal umfassend in der therapeutischen Praxis eingesetzt. Es wurde seitdem ständig weiterentwickelt. In mehreren Veröffentlichungen hat LARS seine wissenschaftliche Begutachtung gefunden.


LARS gründet auf der Einsicht, dass das Schreibenlernen eine kognitive Auseinandersetzung mit dem Charakter der alphabetischen Schriftsprache verlangt. Viele Schülerinnen und Schüler scheitern an den "Schwierigkeiten" der Übersetzung von gesprochener in geschriebener Sprache und umgekehrt. In LARS wird die Auffassung vertreten, dass diese Schwierigkeiten objektiv sind. Sie sind durch die Besonderheiten des Lerngegenstands "Schriftsprache" bedingt. Dieser durch die Systematik der alphabetischen Lautschrift selbst gegebene Charakter von Lese- und Rechtschreibschwächen ist damit aber umgekehrt auch der entscheidende Ansatzpunkt einer therapeutischen Hilfestellung.

 

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Es handelt sich bei LARS um eine der in der therapeutischen Behandlung erprobtesten Methoden des systematischen Schriftsprachaufbaus bei leichten bis schwersten Fällen von Lernstörungen, die beim Erwerb schriftsprachlicher Fertigkeiten (Legasthenie) auftreten können. LARS wird inzwischen in einer Vielzahl von Spezialeinrichtungen in Deutschland praktiziert.

 

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LARS® (Laut-Analytisches Rechtschreib-System) und DoRA® (Dortmunder Rechtschreibfehler-Analyse) sind eingetragene Marken von Dr. phil. Ilona Löffler und Dr. phil. Ursula Meyer-Schepers, Kinderzentrum für Entwicklungs- und Lerntherapie, Institut für Legasthenie und Schriftkompetenz Bochum/Dortmund. Um die Qualität dieser Methoden zu sichern, werden sie nur in autorisierten und hierzu qualifizierten Spezialeinrichtungen in Deutschland angewandt.

 

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